Sanierung Glossar: Fachbegriffe einfach erklärt.
Wer saniert, hört viele neue Wörter. Hier erklären wir die wichtigsten Begriffe rund um Wasserschaden, Badsanierung, Trockenbau und Kernsanierung – kurz und ohne Fachchinesisch.
Abdichtung
Schicht unter Fliesen und Belägen, die Wasser von Wand, Boden und Bausubstanz fernhält. Im Bad ist sie für Dusche und Spritzwasserbereiche entscheidend – Fliesen und Fugen allein sind nicht wasserdicht.
Mehr zu Bad & FliesenAltbau
Älteres Gebäude mit oft unbekanntem Aufbau. Bei einer Sanierung im Altbau zeigt sich der tatsächliche Zustand von Leitungen, Böden und Wänden häufig erst beim Öffnen; eine Reserve im Budget ist sinnvoll.
Mehr zu KernsanierungBaumeister / Baumeisterbetrieb
In Österreich ein reglementiertes Gewerbe mit Befähigungsprüfung. Ein Baumeisterbetrieb darf planen, bauen und Arbeiten mehrerer Gewerke koordinieren – Sie haben einen Ansprechpartner statt vieler Einzelfirmen.
Bestand
Das, was bereits vorhanden ist: Wände, Böden, Leitungen, Fenster. Bei der Bestandsaufnahme wird geprüft, was bleiben kann und was erneuert werden muss.
Estrich
Die Schicht zwischen Rohdecke und Bodenbelag. Nach einem Wasserschaden kann sich Wasser darunter sammeln, deshalb wird der Estrich oft geprüft und technisch getrocknet.
Fliesenspiegel
Die Aufteilung der Fliesen an Wand und Boden: Format, Fugenbild und Anschlüsse. Ein guter Fliesenspiegel wird vorab geplant, damit keine schmalen Restschnitte an sichtbaren Stellen entstehen.
Gefälle
Leichte Neigung des Bodens, damit Wasser zuverlässig zum Abfluss läuft – besonders wichtig bei bodengleichen Duschen.
Gewerke
Die einzelnen Handwerksbereiche einer Baustelle, z. B. Elektro, Installation, Fliesenleger, Maler. Bei einer Sanierung müssen sie in der richtigen Reihenfolge arbeiten.
Kernsanierung
Tiefgreifende Erneuerung, bei der ein Gebäude oder eine Wohnung bis auf die tragende Substanz zurückgebaut wird. Leitungen, Böden und Oberflächen werden danach neu aufgebaut.
Mehr zu KernsanierungKomplettsanierung
Umfassende Renovierung einer Wohnung oder eines Hauses aus einer Hand – vom Rückbau über Bad und Böden bis zu den fertigen Oberflächen. Nicht immer so tief wie eine Kernsanierung.
Mehr zu KomplettsanierungLeckortung
Fachliche Suche nach der undichten Stelle einer Leitung, oft mit Messgeräten statt großflächigem Aufstemmen. Sie steht am Anfang jeder Wasserschadensanierung.
Mehr zu WasserschädenRückbau
Das kontrollierte Entfernen alter oder beschädigter Bauteile wie Fliesen, Beläge oder Wände – inklusive sauberer Trennung und Entsorgung.
Ruß- und Brandgeruch
Nach einem Brand setzen sich Ruß und Geruch in Oberflächen und Hohlräumen fest. Je nach Ausmaß ist eine Fachreinigung nötig, bevor Oberflächen erneuert werden.
Mehr zu BrandschädenSchimmel
Pilzbefall durch dauerhafte Feuchtigkeit, häufig nach unentdeckten Wasserschäden. Die Ursache muss beseitigt werden, sonst kommt er zurück.
Mehr zu SchimmelsanierungTrockenbau
Bauweise mit Unterkonstruktion und Platten statt Mauerwerk. Schnell, sauber und flexibel – etwa für neue Raumaufteilungen, Vorsatzschalen oder abgehängte Decken.
Mehr zu TrockenbauBautrocknung
Technisches Entfeuchten von Wänden, Estrich oder Dämmung nach einem Wasserschaden. Erst wenn die Bauteile trocken sind, sollten neue Oberflächen aufgebracht werden.
Mehr zu WasserschädenUnterkonstruktion
Das Gerüst aus Metall- oder Holzprofilen hinter einer Trockenbauwand oder Decke. Sie bestimmt Stabilität und was später daran befestigt werden kann.
Mehr zu TrockenbauHaushalts- und Eigenheimversicherung
Kann bei Leitungswasser- oder Brandschäden Kosten übernehmen. Was gedeckt ist, steht im jeweiligen Vertrag; Fotos und eine frühe Schadensmeldung helfen bei der Abwicklung.
Mehr zu WasserschädenVorsatzschale
Eine vor die bestehende Wand gesetzte Trockenbau-Ebene, z. B. um Leitungen im Bad zu verstecken oder eine Wand zu begradigen.
Mehr zu TrockenbauWasserschaden
Schaden durch ausgetretenes Wasser, etwa aus einer Leitung, Waschmaschine oder durch Starkregen. Wichtig sind schnelles Handeln, Dokumentation und vollständige Trocknung.
Mehr zu WasserschädenIhr Projekt. Unser nächster Schritt.
Fotos, Objektort und ein paar Sätze genügen für den Anfang. Die Anfrage wird erst in Ihrem gewählten Programm versendet.








